Innovationsmanagement: Prägen Sie den Markt!

p395289 NEUNsight Juli 2017

Was unterscheidet den Marktführer von seinen Wettbewerbern? Die Antwort: Der Branchenprimus prägt seinen Markt, während die Konkurrenz in Sachen Innovationspotential einige Schritte zurückliegt. Warum das so ist und was die Innovationsreife eines Unternehmens damit zu tun hat, erläutern wir Ihnen anhand praktischer Tipps!

Methodisch ist der Reifegrad von Innovationen in fünf Stufen einzuteilen. Beginnend mit dem Zufälligen Innovator, dem der Reaktive und dann der Aktive Innovator folgt und schließlich zum Strategischen und danach zum Prägenden Innovator  in der höchsten und fünften Reifegradstufe führt.

 

Es stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen seinen Reifegrad verbessert und woran das häufige Scheitern beim Versuch der Verbesserung begründet liegt.  Viele Unternehmen scheitern, weil falsche Veränderungsansätze gestartet werden und der Wille zum Durchhalten fehlt. Eine weitere Ursache ist die fehlende Berücksichtigung  innovationspsychologischer Aspekte.

Weitere Ursachen

Viele Unternehmen scheitern bei dem Versuch ein prägender Innovator zu werden auch an fehlender Systematik in der Umsetzung.  Vielmehr herrscht das Prinzip „Versuch und Irrtum“ vor, welches nicht zu einer konsequenten Auseinandersetzung mit der Innovationsreife führt. Dazu kommt eine dramatische Umsetzungsschwäche, die dazu führt, dass das Unternehmen nicht über die Stufe eines aktiven Innovators hinauskommt. Diese Umsetzungsschwäche liegt in vielen Fällen in einem Führungsstil begründet, der die notwendige Eigeninitiative zur neuen strategischen Ausrichtung verhindert und blockiert. Neben diesen persönlichkeitspsychologischen Aspekten, die einer erfolgreichen Neuausrichtung im Weg stehen, fehlt in vielen Unternehmen eine Innovationskultur, die  Veränderungen positiv begleitet anstatt diese grundsätzlich abzulehnen. Innovationen werden als Störenfriede, zusätzliche Belastung oder sinnlos erachtet. Nur mit dem Einsatz psychologischer Methoden kann ein neues und positiv besetztes Verständnis zur innovativen Neuausrichtung bei Führungskräften und Mitarbeitern erzielt werden.

Die Überwindung der Hindernisse erfolgt zumeist in aufeinanderfolgenden Schritten. Zunächst wird ein Masterplan aufgestellt, der die Ergebnisse aus der Speednovations-Card (Siehe Abbildung) aufgreift und in einen systematischen Prozess zur Steigerung des Reifegrades entwickelt.  Zugleich werden die Mitarbeiter und Führungskräfte intensiv psychologisch betreut, um alle Bedenken gegen die Veränderung zu beseitigen.

In einem zweiten Schritt können sogenannte „Change Agents“ ausgebildet werden, um die psychologischen Methoden zu erlernen, die für solche Innovations- / Change-Prozesse notwendig sind. Hilfreich ist zudem die Etablierung eines Change-Kompass, der als Führungsinstrument aufgebaut, den Umsetzungserfolg des Wandels für jede Abteilung im Unternehmen nachvollziehbar und transparent darstellt.

Ein nicht unwichtiger Schritt ist zudem die Anpassung der Belohnungs- und Vergütungssysteme im Unternehmen, die auf die Aktivitäten zur Erreichung als prägender Innovator ausgerichtet sind. Damit ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter und Führungskräfte in der täglichen Arbeit, bei Beurteilungsgesprächen und bei Neueinstellungen ihren Schwerpunkt auf die Erreichung des Ziels, ein prägender Innovator zu werden, legen.

Autor: Michael Storks

Bild: Julian Weber (fotolia.com)

Im Überblick

Nur mit externer methodischer Hilfe lässt sich das Ziel, ein prägender Innovator in seiner Branche zu werden, erreichen. Die Allensbacher K.O.M. GmbH hat mit der wissenschaftlich gesicherten Beratungsmethode „Speednovation®“ ein Tool entwickelt, das einerseits die schnelle Umsetzung garantiert und dabei die psychologischen Aspekte, die einer Neuausrichtung im Wege stehen können, berücksichtigt und gezielt beseitigt.