Digitalisierung: Warum solche Projekte scheitern können!

p395289 NEUNsight Juli 2017

In deutschen Unternehmen hat das Thema Digitalisierung längst eine übergeordnete Rolle eingenommen. Doch vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben die Umsetzung verpasst und müssen nun nachrüsten. Doch Vorsicht ist geboten, denn nur der  Wille zur Umsetzung reicht nicht aus, um die Hürden zu überwinden, die wir Ihnen hier aufzeigen!

Die Studien zum Thema Digitalisierung werden in letzter Zeit häufig durchgeführt. Dabei geht es vor allem darum, ob die Unternehmen in Deutschland die notwendigen Schritte eingeleitet haben, die mit dem nächsten Schritt zu tun haben. Bei der Digitalisierung handelt es sich wohl um einen der wichtigsten Fortschritte der heutigen Zeit. Unternehmen profitieren nicht nur von einer verbesserten Effizienz, sie stellen sich mit der Digitalisierung auch auf die Herausforderungen der internationalen und nationalen Märkte ein. Daher ist die Umstellung nicht nur für große Konzerne wichtig, sondern auch für KMUs, die manchmal nur auf nationaler Ebene tätig sind. Wie die Ergebnisse der Studien zeigen, gibt es allerdings noch immer viele Herausforderungen und Hürden in diesem Bereich.

Die größten Hürden

Gründe für die mitunter nur sehr langsame Digitalisierung sind häufig in der Unternehmenskultur zu finden. Über Jahre war nicht der Wille vorhanden, sich von eingefahrenen Prozessen zu verabschieden. Weder wurde eine Notwendigkeit für den Schritt der digitalen Umstellung gesehen noch war das entsprechende Budget vorhanden, damit die Experten die entsprechenden Schritte einleiten konnten. Inzwischen ist zwar die Bereitschaft vorhanden, aber noch immer hadert man bei den Ebenen der Entscheider mit dem nötigen Budget.

Externe Hilfe annehmen

Auch der Gesetzgeber hat mit seinen Anforderungen an den Datenschutz entsprechende Hürden geschaffen, die besonders bei Unternehmen mit einem hohen Aufkommen von Kunden für Probleme sorgen. Für Unternehmen, die den Schritt der Digitalisierung angehen möchten, ist es daher wichtig, dass sie sich verlässliche Partner für diese Aufgaben suchen. Systemhäuser und passende Consultants verfügen nicht nur über die nötige Expertise, sondern auch über den Zugang zur entsprechenden Hardware. Angesichts der nachgewiesenen Wertschöpfung durch die Digitalisierung, sollte man sich von den vermeintlichen Hürden bei den Projekten nicht abhalten lassen. Eine dieser Beratungsinstitutionen ist die Allensbacher K.O.M. GmbH. Als Spezialist für alle Change-Prozesse im digitalen Wandel  entwickeln die Experten vom Bodensee  digitale Geschäftsmodellinnovationen und beschleunigen den Wandel in der Organisation sowohl bei Führungskräften als auch bei Mitarbeitern und in der Aufbauorganisation.

Halten Sie Ihr Unternehmen für fit, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten?

Autoren: Hannelore Brecht / Michael Storks

Bild: Konstantin Hermann (fotolia.com)

Im Überblick

Unabhängig davon, durch welche Mittel die digitale Revolution der Arbeitswelt erfolgt, es steht fest, dass diese mit umfangreichen Veränderungen der bisherigen Arbeitsweise einhergehen. Während Beschäftigte und Führungskräfte sich ständig neue Kompetenzen aneignen müssen und das Arbeitstempo steigt, ist kein eindeutiger Zugewinn oder Vorteil für sie sichtbar. Durch eine Arbeitskultur, welche die Beschäftigung von Zeit und Ort unabhängig macht, den Mitarbeiter quasi jederzeit verfügbar haben will und mit knappen Zeitlimits arbeitet (auch dieser Wert steigt stetig an), wird die emotionale Erschöpfung (Burnout) der Beschäftigten noch weiter erhöht, so dass auch daran Projekte im Zuge des digitalen Wandels scheitern können.