Ultimative Sicherheit im Netz gibt es nicht!

p395289 NEUNsight August 2017

Immer wieder geistern Meldungen über Viren, Trojaner und Schadsoftware durch die Medien. Betroffen sind meist unvorsichtige User, die das Einmaleins des sicheren Surfens im Netz außer Acht gelassen haben. Dabei genügt es, die nachfolgenden NEUNsight-Tipps zu berücksichtigen, um sich (fast) sicher im World Wide Web zu bewegen.

In der heutigen Zeit finden zahlreiche alltägliche Dinge im Internet statt. Dies ist zum einen ein Vorteil, aber zum anderen hat diese neue, moderne Kommunikationswelt auch ihre Schattenseiten. Denn die Tatsache, dass auch finanzielle Dinge online durchgeführt werden, versuchen sich zahlreiche Internetbetrüger zunutze zu machen. Hierzu setzen sie immer neuere Techniken ein, um die Nutzer auszuspionieren und auszurauben. Auch wenn es die ultimative Sicherheit nicht gibt, können die folgenden Tipps helfen, um etwas sicherer im Internet zu surfen.

1. Die Software auf dem aktuellen Stand halten

Die Hersteller von den unterschiedlichen Betriebssystemen, Office-Programmen, Sicherheitsprogrammen, Internetbrowsern und Media-Playern bringen regelmäßig Updates heraus, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. Und diese sollte der Nutzer auch unbedingt installieren. Denn sonst wäre die Gefahr größer, ein Opfer der sogenannten Cyber-Kriminalität zu werden. Entweder der PC zeigt automatisch an, dass es ein neues Update verfügbar ist, oder der Nutzer erkundigt sich auf der jeweiligen Herstellerseite. Grundsätzlich sollten die Verbesserungen so schnell wie möglich installiert werden.

2. Eine Sicherheitssoftware installieren

Sogenannte Firewalls und spezielle Virenschutzprogramme können dabei helfen, Eindringlinge zu blockieren und mit Schadsoftware verseuchte E-Mails zu blockieren. Auch bei diesen Programmen sollten möglichst zeitnah nach der Herausgabe alle Updates installiert werden. Denn die sogenannten Hacker lassen sich immer neue Methoden einfallen, um auf die persönlichen Daten des Nutzers zugreifen zu können.

3. Keine Links aus unbekannten und unsicheren Quellen anklicken

Jegliche Arten an Nachricht wie Text, Videos oder Grafiken können unter Umständen mit Schadsoftware verseucht sein. Grundsätzlich reicht bereits ein einfacher Klick aus und der Rechner ist mit Viren befallen, wie zum Beispiel auf einen Anhang oder einfach auf die Nachricht selber. Daher sollten E-Mails aus unbekannten und nicht vertrauenswürdigen Quellen gar nicht beachtet und stattdessen sofort gelöscht werden.

4. Vorsicht beim Herunterladen von Programmen

Es gibt zahlreiche Internetseiten, auf denen Programme, Videos, Grafiken oder Songs heruntergeladen werden können. Auch hier sollte vorsichtig und mit einem gewissen Maß an Skepsis vorgegangen werden. Denn wird eine bereits verseuchte Software installiert, gelangen Spionageprogramme unbemerkt auf den PC. Häufig setzen die Betrüger auch bestimmte Bedingungen in das Kleingedruckte, dass sich der Nutzer in der Regel nicht durchliest. So kann es sein, dass aus Versehen ein Zeitschriften-Abo abgeschlossen wird, obwohl dies gar nicht geplant war. Daher ist es sehr wichtig, dass Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladen wird.

Wenn die oben erwähnten Tipps beherzigt werden, gestaltet sich das Surfen im Internet deutlich sicherer.

Autor: Dieter Leicht

Bild: VRD (fotolia.com)

Im Überblick

Mit der Beachtung von nur wenigen grundsätzlich zu befolgenden Sicherheitstipps wird das private Surfen im Netz weniger anfällig für Viren und Trojaner. Zudem schützen die Regeln vor Betrug und vor finanziellem Verlust durch gezielte Manipulationen. Ultimative Sicherheit gibt es nicht, dafür ist die Entwicklung zu rasant und Schutzsoftware kann immer nur auf bereits vorhandene Gefahren reagieren.