Der perfekte Lebenslauf: Diese fünf Fehler sollten Sie vermeiden!

p395289 NEUNsight Januar 2018

Schon so manche Bewerbung ist auf dem Müll gelandet weil kleinste Formatierungs-, Grammatik- oder Rechtschreibfehler im Lebenslauf dafür sorgen können, dass anstatt einer Einladung zur Vorstellung ein schnelles Absageschreiben der Personalabteilung ins Haus geflattert kommt. Einige Grundregeln sollten Sie auf jeden Fall beachten!

Denn wer auf Jobsuche ist, muss sich in der Regel gegen viele Mitbewerber behaupten. Auf interessante Stellenangebote bekommen Unternehmen so viele Bewerbungen, dass nur wenige Arbeitssuchende eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch haben. Ein Fehler im Lebenslauf ist ein Fauxpas, den man sich nicht erlauben sollte. Die häufigsten Ausrutscher haben wir deshalb für Sie zusammengefasst.

1. Rechtschreib- und Grammatikfehler

Wie im Anschreiben gilt auch im Lebenslauf: Fehlerfreies Deutsch ist ein absolutes Muss. Im Idealfall lassen Sie eine zweite Person mit sehr guten Kenntnissen über den Lebenslauf lesen, bevor Sie ihn versenden.

2. Formfehler

In einem Lebenslauf sollte, neben Bildungsweg und Arbeitserfahrung, auch immer Name, Adresse und die Telefonnummer stehen. Außerdem sollte der Lebenslauf einheitlich formatiert und strukturiert sein. Ein verschobener Einzug, ein falsch gesetztes Aufzählungszeichen – solche kleinen Fehler passieren schnell, wirken aber unprofessionell.

3. Privates Foto statt Bewerbungsfoto

Professionelle Bewerbungsfotos sind zwar meist etwas teurer, sind ihr Geld aber wert. Auch wenn Ihr Bekannter noch so gute Fotos schießt – bei Personalern kommen private Schnappschüsse nicht gut an. Bei dem Fototermin sollten Sie zudem auf passende Kleidung und ein gepflegtes Äußeres achten.

4. Lücken im Lebenslauf

Wenn Sie in der Vergangenheit für einen gewissen Zeitraum nicht beschäftigt waren, sollten Sie diese Lücke weder verschweigen noch mit Lügen ausfüllen – die würden ohnehin rauskommen. Sie waren längere Zeit privat im Ausland? Interkulturelle Erfahrungen machen sich immer gut. Haben Sie in der Zeit der Arbeitslosigkeit Praktika absolviert oder Schulungen besucht? Auch das können Sie ruhig angeben.

5. Die richtigen Inhalte

Dass Sie eine Grundschule besucht haben, dürfen Sie ruhig weglassen, das wird den Personalchef nicht interessieren. Nutzen Sie den Platz stattdessen, um genauer zu beschreiben, wie Ihre bisherigen Positionen aussahen. Oft schreiben Bewerber nur die Namen der Unternehmen, in denen sie vorher beschäftigt waren, und die Stellenbezeichnungen in den Lebenslauf. Je nach Position weiß der Personaler aber nicht, wie genau die dort übernommen Aufgaben aussahen. „Bürohilfe““ ist zum Beispiel ein recht schwammiger Begriff. Fassen Sie also am besten noch kurz ihre Hauptaufgaben bei der jeweiligen Position zusammen.

 

Autor: Hannelore Brecht

Bild: Pixabay (CCO)

Im Überblick

Schon kleine Fehler können eine ansonsten qualifizierte Bewerbung samt Lebenslauf disqualifizieren. Daher sollte mit besonderer Sorgfalt vorgegangen werden, um nicht schon in der Vorauswahl zu scheitern. Tipp der Redaktion: Lassen Sie Ihre Bewerbung und den Lebenslauf von mehr als einer Person „gegenlesen“ und kritisch auf Lücken oder Verständnisproblem bewerten. Vier bis acht Augen sehen mehr und entdecken auch kleinste Fehler.