Digitales Change Management: Führungsebene besonders gefordert

p395289 NEUNsight Januar 2018

Zur Implementierung neuer Strukturen, Systeme und Prozesse bedienen sich Unternehmen dem Instrument des Change Managements. Um diese weitreichenden Veränderungen in der Organisation mit größtmöglichem Erfolg umsetzen zu können, bedarf es einer veränderungsoffenen Unternehmenskultur in Bezug auf den proaktiven Change-Prozess besonders im Zuge der zunehmenden Digitalisierung. Worauf zu achten ist, zeigt Ihnen die NEUNsight auf!

Denn im Zeitalter der Digitalisierung müssen vor allem Führungskräfte die Fähigkeit unter Beweis stellen, die neuen Informationstechnologien für die Umwandlung im Unternehmen effizient einsetzen zu können. Zukünftig wird ein erhöhtes Veränderungstempo die operative und strategische Führung der Unternehmen prägen.

Erwartungen an Führungskräfte steigen

Innerhalb des Change Managements wird der äußere Einfluss des unvorhersehbaren Wandels der Branche Einfluss auf die Veränderungsstrategie nehmen. Von den Führungskräften der Zukunft wird somit eine erhöhte Belastungsresistenz und fortlaufende Objektivität unter Unsicherheit erwartet. Dabei sind es nicht nur die neuen Branchen, sondern auch die etablierten Märkte, wie die Automobil- oder Immobiliensparte, die unter dieser Veränderung stehen. Neben den eigenen Soft-Skills der Führungskräfte müssen auch diese zukünftig vermehrt bei der Personalgewinnung auf digital-affine Bewerber achten. Kreativität, Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit zählen in Verbindung mit fundierten digitalen Kenntnissen zu den neuen Eigenschaften, die High-Potentials mitbringen müssen.

Reine Fachexperten haben ausgedient

Innerhalb des rasanten Wandels der Branchen gilt es zudem Frühfluktuationen zu vermeiden. Somit verhilft eine langfristige Mitarbeiterbindung dem Unternehmen, Change-Prozesse in Zeiten der Digitalisierung zielbringend umsetzen zu können. Der IT-Fachspezialist der Zukunft sollte nicht mehr nur ein Experte auf seinem Gebiet sein, sondern auch Führungskompetenzen mit sich bringen können. Die digitalen Fähigkeiten müssen zudem bis ins mittlere und untere Management vorangetrieben werden um ein digitales Gespür auf allen Ebenen implementieren zu können.

Strategien zur Differenzierung gefragt

Neben einer Effizienzsteigerung des Unternehmens durch Change Management sollten auch innovative Differenzierungsstrategien eruiert werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal in Bezug auf neue Wettbewerber bestehen bleibt. Nicht zuletzt kann die Digitalisierung helfen ganze Geschäftsprozesse auf das neue Zeitalter anzupassen. Um dieses Vorhaben auch allumfassend durchsetzen zu können muss vor allem darauf geachtet werden, dass neue Stellen im Unternehmen mit den richtigen Kernkompetenzen besetzt werden.

Neue Unternehmens- und Führungskultur

Viele Unternehmen reduzieren Digitalisierung auf technologische Fortschritte und vernachlässigen die erforderlichen Anpassungen der Unternehmen- und Führungskultur. Dabei nehmen Führungskräfte in der Rolle der „Digital Leader“ bei der Sicherstellung des nachhaltigen Erfolgs der digitalen Transformation eine zentrale Rolle als Multiplikatoren, Organisatoren und Netzwerker ein. Zusätzlich findet die Digitalisierung in einer Welt statt, in der der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt von Führungskonzepten gestellt wird.

Empathie und Sympathie vonnöten

Denn wer heutzutage Fachkräfte und Experten halten will, muss empathisch sein und auf die Bedürfnisse seiner Angestellten eingehen. Das stellt nicht auch zuletzt wegen der Digitalisierung eine große Herausforderung dar. So werden durch Konzepte wie Home office oder international geführte Teams die persönlichen Kontakte zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern immer weniger. Aber nur durch persönliche Kontakte zeigt sich Empathie und wird Sympathie aufgebaut. Diesen Seiltanz gilt es für Führungskräfte im digitalen Wandel zu meistern. Dies bleibt aber nicht die einzige Herausforderung im Zuge der Digitalisierung. Führungskräfte sehen sich mit einer Vielzahl neuer Problemstellungen konfrontiert– und das auf mehreren Ebenen.

Autor: Michael Storks

Bild: Pixabay (CCO)

Im Überblick

Besonders Führungskräfte stehen im Blickpunkt des digitalen Wandels in den Unternehmen. Sie müssen einerseits die althergebrachten Fähigkeiten aufweisen und sich gleichzeitig in der digitalen Welt als Führungspersonen etablieren. Die K.O.M. GmbH hat daher das Konzept des „Digital Leaders“ entwickelt, der genau diese Herausforderungen aufgreift und Führungskräfte in Trainings ausgiebig darauf vorbereitet. Mit dem digitalen Führungswürfel werden klassische Führungskompetenzen mit neuen Qualifikationselementen und digitalen Fähigkeiten kombiniert, damit Führungskräfte auf allen Ebenen für den digitalen Wandel fit gemacht werden können. Informationen unter: info@kom-neun.de