Editorial Januar 2019

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Liebe Leserinnen, liebe Leser…

das vergangene Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Nicht nur dass sich erstmals Abkühlungserscheinungen in der deutschen Konjunktur deutlich zeigten und der Aktienmarkt vor allem zum Ende des Jahres zunehmend nervöser auf politische Einflußnahmen reagierten. Auch längst vergessene Krisenszenarien wie wirtschaftliche Abschottung, angekündigte und teilweise umgesetzte Handelskriege und ein zunehmener Protektionismus ließen viele Bürger und Unternehmen ratlos zurück. Zur allgemeinen Verunsicherung trug auch die krisen- und negativgesteuerte Berichterstattung in den Medien bei. In Deutschland gilt mehr als irgendwo sonst auf dem Globus der Satz: „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“. Nicht das hierzulande alles schlecht ist, es wird vielmehr schlecht geredet. Das Glas ist immer halbleer, anstatt halbvoll.

Dieser deutschen Lust am Untergang muss energisch entgegen gesteuert werden. Vielfach reicht dazu ein Mittel der Verhaltensökonomie aus, das sogenannte Nudging, ein Anstubsen in die richtige, vielleicht auch in die gewünschte Richtung. Für 2019 wünsche ich uns allen ein „Mehr“ an Optimismus und Tatkraft und ein deutlich „Weniger“ an Pessimismus und Lethargie. In diesem Sinne darf ich Ihnen ein erfolgreiches 2019 wünschen und verbleibe

Herzlichst Ihr

Winfried Neun (Herausgeber)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Pixabay (CCO)