Sicheres Surfen im Internet: Was ist zu beachten?

p395289 NEUNsight Juli 2017

Jede beliebige Information ist im Internetzeitalter schon in Millisekunden abrufbar und für jede Interessensgruppe bietet das Netz eine kaum zu überblickende Anzahl an Websites und Blogs. Ein falscher Klick aus Unachtsamkeit kann aber bereits die eigene Sicherheit im Netz gefährden. Sicheres Surfen ist einfach – wenn bestimmte Regeln beachtet werden. Welche das sind, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Ein Leben ohne Internet ist heutzutage kaum oder nicht mehr vorstellbar, sowohl Jung als auch Alt nutzen das Netz um zu kommunizieren, zu arbeiten und sich zu informieren. Soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook, Instagram, Snapchat, Whatsapp oder Xing gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Ebenso wird Online Banking zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens. Digitalisierung ist längst kein Fremdwort mehr, vielmehr ist sie eine Selbstverständlichkeit im Leben des 21 Jahrhunderts.

Schutz der Privatsphäre

Hinter diesem Wandel und der damit verbundenen Nutzung persönlicher Daten, verbergen sich viele Risiken, die vom „normalen“ Nutzer in der Regel nicht beachtet werden. Ein jeder Nutzer sollte darauf achten, seine Privatsphäre nicht aufs Spiel zu setzen und somit verwundbar für Hackerangriffe zu werden. Nachfolgend ein paar Tipps wie sicheres Surfen gelingt.

Updates: In der Regel sollten Sie alle Programme, die für die Internetnutzung verwendet werden, aktuell halten. Sogenannte Updates tragen dazu bei, dass bereits bekannte Sicherheitslücken mit der Aktualisierung Ihres Programmes geschlossen werden.

Firewall & Co.: Zu beachten ist, dass Sie mit ein paar kleinen Einstellungen des Webbrowsers bereits großen Erfolg haben können. Installieren und aktivieren Sie eine Firewall und achten Sie darauf diese stets zu aktualisieren. Das gleiche gilt für System-Updates, die ebenfalls regelmäßig heruntergeladen werden sollten.

Virenschutz: Ein Anti-Viren Programm das auf Smartphones, Tablets und PC installiert werden kann, trägt ebenfalls einen großen Teil dazu bei sicher im Netz zu Surfen. Achtung: Laden Sie ausschließlich Programme aus vertrauenswürdigen Quellen herunter!

Löschen von Cookies: Zudem sollten Sie sogenannte Cookies und Flash-Cookies, kleine Dateien, die beim Surfen im Internet auf Ihrem Gerät abgelegt werden, am besten nach jeder Sitzung löschen. Diese erlauben, dass Anbieter auf Ihrem Gerät Informationen hinterlegen, um Ihrem Surfverhalten ein Nutzerprofil anzulegen.

Verschlüsselung: Wenn Sie Online-Banking oder Onlineshops nutzen, sollten Sie stets darauf achten, dass die Seiten der Anbieter https-verschlüsselt sind! Haben Sie ein Auge darauf, dass „https“ in der Adresszeile und ein geschlossenes Schloss-Symbol in der Statuszeile des Browsers zu finden sind. Außerdem sollten Sie Online Banking an öffentlichen Orten, wie zum Beispiel in Internetcafes oder an öffentlichen Terminals, vermeiden.

Drei praktische Tipps

Zu guter Letzt noch drei kleine Tipps, die Sie zur Ihrer eigenen Sicherheit schnell und unkompliziert umsetzen beziehungsweise berücksichtigen können:

  • Ändern Sie regelmäßig Ihre Passwörter und speichern Sie diese nicht auf Ihrem Gerät! In der Regel sollte ein Passwort aus mindestens 10 Zeichen bestehen und Sonderzeichen sowie Zahlenelemente enthalten!
  • Seien Sie achtsam bei Emails mit unbekannten Anhängen und löschen Sie diese am besten gleich!
  • Fertigen Sie Sicherheitskopien auf einem externen Datenträger, wie zum Beispiel einer DVD, an und sichern Sie sich somit vor einem Datenverlust aufgrund einer Viren-Infektion!

Autor: Hannelore Brecht

Bild: adiruch na chiangmai (fotolia.com)

Im Überblick

Um sicher im Netz zu surfen sollten Sie alle Tipps beherzigen, denn nur die vollständige Berücksichtigung sorgt für maximale Sicherheit. Nur einzelne Komponenten herauszusuchen reicht nicht aus, um gegen Cyber-Attacken gewappnet zu sein. Persönliche Daten gehören grundsätzlich nicht ins frei zugängliche Netz!